Liebe Leserinnen und Leser!
Immer wieder, wenn die Sonne im Frühjahr noch niedrig steht, durchstrahlt sie mit ihren hellen Strahlen meinen blauen Glasengel, der im Küchenfenster hängt. Dann entstehen auf dem Fußboden und an den Wänden kleine Lichtspiele in bunten Farben.
Vor einigen Tagen durfte ich ein ähnliches Schauspiel in der neuen „Michaelkapelle“ im Pfarrzentrum erleben. Die Mittagssonne fiel durch neu entworfene „Kirchenfenster“ – und plötzlich zeigte sich auf dem Boden ein kleines Kreuz, umgeben von hellen Lichtstrahlen. Solche Momente sind flüchtig und lassen sich nicht festhalten. Und doch ist es schön, dieses kleine Schauspiel aufmerksam und mit Freude zu betrachten.
Eine ähnliche Situation ereignete sich auf dem Berg Tabor: Dort erfahren die drei Jünger mit Jesus etwas ganz Außergewöhnliches. Jesus wird vor ihren Augen verklärt. Gott offenbart sich, und in wunderbarem, hellem Licht erscheint Jesus, in verklärter Gestalt. Davon hören wir im Evangelium des 2. Fastensonntags. Die Jünger sind fasziniert und Zeugen dieses Moments. Sie wollen festhalten, was sie gesehen und erlebt haben, doch sie werden mit der Realität konfrontiert.
Vielleicht ist es mit den Lichtspielen unseres Lebens ähnlich. Sie sind nicht festzuhalten. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen schönen Moment. In einem bekannten Kirchenlied heißt es: „Dein Glanz erweckt das Angesicht. In deinem Licht schauen wir das Licht, du Sonne aller Sonnen.“ (Gotteslob, 427,2) Und bei der Verklärung Jesu erklingt die Stimme des Vaters aus dem Himmel: „Dieser ist mein geliebter Sohn, … auf ihn sollt ihr hören.“ (Mt 17,5)
Was für eine wunderbare Zusage, die uns an diesem 2. Fastensonntag geschenkt wird: „Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter!“
Ich wünsche Ihnen/Euch lichtvolle Momente in der Fastenzeit – und das Vertrauen auf diese Zusage, die uns allen gut tut, weil wir uns von Gott geliebt wissen dürfen.
Ihr/Euer
Thomas Obermeyer, Pastor
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Die neue Marke der Pfarrei
Der Apostel Paulus schreibt von der Vielfalt der Gaben, die von dem einen Geist ausgehen und die kein Privatbesitz sind (s. 1 Kor 12,1-11). Wozu der Geist Gottes nicht alles bewegen kann! Jünger:innen führt er aus dem Rückzug in die Öffentlichkeit, aus der Sammlung in die Sendung.
Das findet sich auch in unserer Pfarrei: in der Vielfalt des Engagements, in der Unterschiedlichkeit der Personen, aber auch in der selbstkritischen Suche, wo wir uns als Gemeinde selbst genügen und den Auftrag, für andere da zu sein, ignorieren.


