Liebe Gemeinde,

Das Evangelium des heutigen Sonntags beschäftigt sich mit der biblischen Geschichte von der Heilung des Blindgeborenen (Joh 9)

In dieser Geschichte geht es nicht um Schuld, sondern um Gottes heilendes Handeln. Jesus fordert dazu auf, als „Licht der Welt“ zu leben, mutig zu glauben und nicht hinter Regeln oder Angst zurückzustecken. Wie der geheilte Mann lernen auch wir Schritt für Schritt zu sehen und unserem Glauben Ausdruck zu geben. Gott wirkt weiter – und wir sind eingeladen, Teil dieses Wirkens zu sein.

In der Vorbereitung auf Ostern begegnen wir immer wieder den uns oft so unbegreiflichen Gott, wie kann er das Leid, das in der Welt herrscht zulassen?

Huub Oosterhuis hat es in folgenden Versen formuliert:

„Nicht zu schätzen seit wie lang:
Das ganze Gerede von Dir all die Bücher!
Nichts erreicht Dich. Niemand holt Dich näher herzu.
Nur zu singen bist Du.“

Vielleicht gelingt es ja wirklich im Singen, in der Musik Ihm näher zu kommen, deshalb hier die herzliche Einladung der Musik von Bach in der Johannespassion (am 20.03. oder 22.03.26) zu lauschen und sich hineinnehmen zu lassen in das Geheimnis des uns Unbegreiflichen.

Der heutige Sonntag heißt auch     Laetare – Freut euch!

Wir sind Gottes Volk – und:              Wir sind das Licht der Welt.

Herzliche Grüße

Thomas Mayr, Diakon

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Der Apostel Paulus schreibt von der Vielfalt der Gaben, die von dem einen Geist ausgehen und die kein Privatbesitz sind (s. 1 Kor 12,1-11). Wozu der Geist Gottes nicht alles bewegen kann! Jünger:innen führt er aus dem Rückzug in die Öffentlichkeit, aus der Sammlung in die Sendung.

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