„Außerirdischer müsste man sein – oder Tourist!
Beide sind per se unangepasst und naturgemäß da, wo sie so bezeichnet werden, nicht zu Hause. Letztere haben meistens die Landessprache nicht drauf, suchen auf Schritt und Tritt nach Orientierung, hantieren mit Stadt- und Landkarten, verfügen nur über einen eingeschränkten Kleiderschrank, sind fremd in Sachen Sitten und Bräuchen, halten Ausschau nach Sehenswürdigkeiten, ticken in einer anderen Zeitzone, tragen unsichtbare Fragezeichen über ihren Köpfen und stehen häufig den Ortsansässigen im Weg rum. Touristen können nerven. [….] Aber eigentlich sind sie genial! So großartig uneingeweiht, bezaubernd naiv, suchend, offen, wissbegierig, unbeholfen und immerzu dem Unbekannten auf der Spur.

Ich wünschte, ich könnte täglich diese Touristenbrille auf der Nase tragen. Entdeckerfernglas statt Kennerblick!“ (Eva Jung)

Der Text erinnert uns: Als Touristen sind wir Suchende. Wir bleiben stehen, staunen, fragen, sehen Dinge neu. Was vertraut ist, wird wieder spannend. Beim Familienfrühstück am Sonntag sind viele bunte Ideen entstanden: Zettel, die einladen, Gievenbeck einmal mit der „Touristenbrille“ zu sehen. Diese Gedanken hängen nun auf bunten Holzplatten am Bauzaun der Michaelkirche – gut sichtbar für alle, die vorbeigehen. Werden auch Sie zum „Alltagstouristen“ und, wenn Sie mögen, teilen Sie Ihre Ideen und Gedanken mit uns auf den freien Zetteln am Bauzaun.

Ihr Team vom Familienfrühstück

Lisa Maidowksi, Ann-Kathrin Schuck, Mary-Abigail Coleman, Monika Wedig

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28. Juni 2026 | Sonntag

Trauercafé

28. Juni 2026 | Sonntag

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28. Juni 2026 | Sonntag

Ökumenischer Picknickgottesdienst

29. Juni 2026 | Montag

kfd St. Sebastian

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Die neue Marke der Pfarrei

Der Apostel Paulus schreibt von der Vielfalt der Gaben, die von dem einen Geist ausgehen und die kein Privatbesitz sind (s. 1 Kor 12,1-11). Wozu der Geist Gottes nicht alles bewegen kann! Jünger:innen führt er aus dem Rückzug in die Öffentlichkeit, aus der Sammlung in die Sendung.

Das findet sich auch in unserer Pfarrei: in der Vielfalt des Engagements, in der Unterschiedlichkeit der Personen, aber auch in der selbstkritischen Suche, wo wir uns als Gemeinde selbst genügen und den Auftrag, für andere da zu sein, ignorieren.