Liebe Leserinnen und Leser!

„Ziele dieser Vereinbarung sind:

  1. Kirche unter den veränderten und sich verändernden Rahmenbedingungen gemeinsam zu leben.
  2. Voneinander zu lernen, miteinander zu glauben und gemeinsam Zeugnis von der Liebe Gottes in der Welt zu geben.
  3. Die Kooperation zwischen beiden Gemeinden zu suchen, wo immer es im gemeindlichen und pastoralen Rahmen möglich ist als Erfahrung von Entlastung und Ermutigung.
  4. Eine möglichst verbindliche Grundlage für die Kooperation zu formulieren.“

Diese Worte stammen aus der ökumenischen Vereinbarung, die am 18. Januar im Rahmen eines Taizé-Gebets von Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen und katholischen Gemeinde in Nienberge unterzeichnet wird. Sie ist das Ergebnis eines Pilotprojekts, das vor rund zwei Jahren von Bistum und Landeskirche initiiert wurde und für das unsere Gemeinden angefragt wurden.

Könnte es ein passenderes Datum für diesen Schritt geben? Vom 18. bis 25. Januar begehen Christinnen und Christen die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Seit über 100 Jahren spannt sie sich zwischen zwei Festtagen: dem Bekenntnis des Apostels Petrus, ursprünglich am 18. Januar begangen, und der Bekehrung des Apostels Paulus am 25. Januar. Zwei Menschen, zwei Wege – und doch ein gemeinsames Ziel: den Glauben an Jesus Christus zu bekennen und ihn in Wort und Tat zu verkünden.

Genau darum geht es auch uns heute. Denn Christsein bedeutet nicht, dass jede und jeder „sein eigenes Ding“ macht. Es geht darum, SEIN Ding zu tun – das, wozu uns das Evangelium ruft: von Christus her zu denken, zu reden und zu handeln. Und dabei gilt: „Das Mögliche gemeinsam zu tun“, wie es eine Leitmaxime der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Münster so treffend formuliert.

Gemeinsam Zeugnis geben von der Liebe Gottes – als Christen über die Konfessionsgrenzen hinweg an dem Ort, wo wir stehen.

Es grüßt in ökumenischer Verbundenheit
Pfarrer André Sühling

Kommende Veranstaltungen

19. Januar 2026 | Montag

Projektchor zur Firmung

20. Januar 2026 | Dienstag

Kita St. Michael I lädt ein zum Tag der offenen Tür

22. Januar 2026 | Donnerstag

kfd Liebfrauen-Überwasser

24. Januar 2026 | Samstag

kfd St. Sebastian

Neuigkeiten

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Am 1. Dienstag im Monat sind die Pfarrbüros wegen eines Dienstgespräches geschlossen.

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Die neue Marke der Pfarrei

Der Apostel Paulus schreibt von der Vielfalt der Gaben, die von dem einen Geist ausgehen und die kein Privatbesitz sind (s. 1 Kor 12,1-11). Wozu der Geist Gottes nicht alles bewegen kann! Jünger:innen führt er aus dem Rückzug in die Öffentlichkeit, aus der Sammlung in die Sendung.

Das findet sich auch in unserer Pfarrei: in der Vielfalt des Engagements, in der Unterschiedlichkeit der Personen, aber auch in der selbstkritischen Suche, wo wir uns als Gemeinde selbst genügen und den Auftrag, für andere da zu sein, ignorieren.