„Aramäische Worte im Markusevangelium“
Das Markusevangelium bewahrt an wenigen, aber entscheidenden Stellen aramäische Worte Jesu. Diese kurzen Ausrufe und Gebete stehen wie kleine Fenster in die Welt, in der Jesus sprach und handelte. Sie bringen uns ganz nah an die ursprüngliche Klangfarbe seines Wirkens heran – unmittelbar, unverstellt und voll existenzieller Tiefe.
Im diesjährigen Triduum wollen wir drei dieser Worte näher betrachten: „Talita kum“ (Mk 5,41), „Effatha“ (Mk 7,34) und „Eloi, Eloi, lema sabachtani“ (Mk 15,34).
Jedes von ihnen eröffnet einen eigenen Raum: einen Raum der Zuwendung, der Befreiung und des Ringens im Angesicht Gottes. Indem wir diesen Worten nachspüren, nähern wir uns nicht nur historischen Sprachfetzen, sondern erleben, wie Jesus selbst heute zu uns spricht – in unsere Ohnmacht hinein, in das, was verschlossen ist, und in unsere Klage. So wollen wir uns gemeinsam auf den Weg machen und hören: Welche Lebenskraft liegt in diesen alten Worten? Und was sagen sie uns heute?
Termine:
Mi., 18.02. im Anschluss an die Messe (19 Uhr) (Johannes Heimbach, geistlicher Begleiter),
Do., 19.02. und Fr., 20.02., 19 Uhr (Matthäus Niesmann, Spiritual), in der Kirche St. Theresia.