20 Jahre Martin Swertz

Martin Swertz sagt: Danke!

Liebes Seelsorgeteam, liebe Kolleg*innen, liebe Gemeindemitglieder, liebe Freund*innen,

seit meiner Verabschiedung ist nun schon einige Zeit vergangen. Ich erinnere mich gerne zurück an diesen besonderen Tag im feierlichen Rahmen mit so vielen persönlichen Gesten.

Danke für den schön gestalten Gottesdienst mit Orgel und Saxophon und für das weltliche Musikstück am Ende. Vielen Dank an die Messdiener*innen und die Banner-Abordnung der Pfadfinder*innen und Danke für die sehr persönliche Predigt von Pfarrer Sühling. Danke sage ich auch für die vielen guten Worte und persönlichen Präsente, für die vielen, vielen guten Wünsche per Postkarte, die die Gemeindemitglieder so vielfältig gestaltet haben. Danke für die Ansprachen und Reden, den eigens für mich gestalteten Kerzenleuchter, das berührende Buch des Teams, für die Aufmerksamkeiten, Gutscheine und sehr, sehr viel Milka!!!

Seid alle gedrückt von mir und von Herzen ein dickes „Danke“ für alles.

Ich war in den letzten 20 Jahren sehr glücklich hier in St. Michael und Liebfrauen-Überwasser. Die Gemeinde bleibt für mich eine „zweite Heimat“. Ich werde Sie und Euch nicht vergessen und bin mit diesem guten Gefühl der Nähe in meiner neuen Aufgabe als Fahrer und Liturgischer Assistent bei Weihbischof Dr. Zekorn gut gestartet.

Verabschiedung von Küster Martin Swertz

Nach 20 Jahren Dienst in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser wurde am vergangenen Sonntag unser Küster Martin Swertz verabschiedet. Am Gottesdienst in der Kirche St. Michael konnten die Mitglieder der Pfarrei, wie an allen anderen Tagen im Weihnachtsfestkreis, nur mit Voranmeldung teilnehmen. Coronaconform wurde Herr Swertz so in einem feierlichen Gottesdienst, der von Ruth Lüttmann, Orgel und Witold Grohs, Saxophon sowie durch Gesang des Pfarrers André Sühling musikalisch gestaltet war, herzlich verabschiedet. Damit sich möglichst viele Pfarreimitglieder auf unkomplizierte Art und Weise beteiligen konnten, initiierte der Pfarreiausschuss Öffentlichkeit um Mareike Babel eine Postkartenaktion. Die Box mit den Rückläufern wurde am Ende des Gottesdienstes an den scheidenden Küster überreicht.

 

Kleinste Abordnungen überbrachten großen Dank und beste Wünsche für den Stellenwechsel mit. Im Danksagungsteil des Gottesdienstes eröffnete Dr. Johannes Norpoth für den Kirchenvorstand die Dankesworte: „Herr Swertz habe sich die Menschen und Gruppen zuerst in der Gemeinde St. Michael, in späteren Jahren in der Pfarrei Liebfrauen, nach und nach vertraut gemacht und so ein großes Netzwerk rundum Kirche und Pfarrheim geschaffen.“ Die Jugendgruppen wie der Pfadfinderstamm und die Messdienergemeinschaft zeigten ihre jeweilige Verbundenheit und Dankbarkeit in den so einfachen wie aussagekräftigen Worten: „Wir wollen Martin zurück.“

Auch der ehemalige Pfarrer Dr. Johannes Dierkes gehörte zu den Mitfeiernden und ließ den Weg von der Bewerbung in 2009 bis zum heutigen Stellenwechsel Revue passieren. Er dankte von Herzen für den leidenschaftlichen Einsatz in all den Jahren, die Räume so herzurichten, dass vielen Menschen ein leichter Zugang zu Gott und einem unbeschwerten Miteinander nichts im Wege stand.

Pfarrer André Sühling überreichte dem Küster, der in den Zwischenzeiten auch in den Kirchen Liebfrauen-Überwasser und St. Sebastian, Nienberge Dienst getan hatte, einen extra für ihn in Auftrag gegebenen Kerzenständer aus Steinen seiner drei Kirchen. Aus einer Sandsteinrosette, zwei Ziegeln und einem Sandsteinsockel entstand so ein Erinnerungsstück besonderer Art.

Herr Swertz selbst erwiderte den herzlichen Dank in seiner Abschiedsrede mit den Worten: „Die Menschen in St. Michael sind mir zu einer zweiten Familie geworden.“ Das war ein trotz aller aktuell widrigen Umstände, die uns alle treffen, ein gelungener, würdiger und rundherum schöner Abschluss der Weihnachtstage mit dem Fest der Heiligen Familie – in mehrfacher Hinsicht. Herr Swertz wechselt in die Dienste von Weihbischof Zekorn als Fahrer und Sakristan.

 

 

Die folgenden Bilder, geben nur einen kleinen Eindruck des Gottesdienstes wieder, der mit "standing ovations" nach gut eineinhalb Stunden endete.

Verabschiedung Martin Swertz

Was für viele mit St. Michael Vertraute nur schwer vorstellbar ist, entspricht doch den Tatsachen: Martin Swertz wird nach 20 Jahren als Küster und Hausmeister u.a. in Gievenbeck im Januar 2021 aus dem Dienst unserer Pfarrei ausscheiden und eine neue Aufgabe im Bistumsdienst antreten.

In seinem unermüdlichen Einsatz war er nicht nur in der Kirche, sondern auch im Pfarrzentrum St. Michael und bei gemeindlichen Aktivitäten gefühlt rund um die Uhr zur Stelle, um alles so vor- und nachzubereiten, dass Gäste, Engagierte, BeterInnen und Hauptamtliche sich ganz auf die Feier der Gottesdienste und die Durchführung der Veranstaltung konzentrieren konnten. Die Kunde dieser Verlässlichkeit und dieses Engagements ist bis an den Domplatz gedrungen, wo Herr Swertz künftig in der Fahrbereitschaft und zur Unterstützung der gottesdienstlichen Feiern für Weihbischof Stefan Zekorn im Einsatz sein wird. Herrn Swertz und unserem Regionalbischof sei dies gegönnt, auch wenn es für uns heißt, ihn schweren Herzens ziehen lassen zu müssen.

Am Sonntag, 27.12., soll dies offiziell in der 11:15 Uhr Messe erfolgen. Angemessen wäre zudem ein großer Gemeindeempfang, doch lassen dies die aktuellen Coronaschutz-Vorgaben nicht zu. Ebenso gelten auch weiterhin die Platzbeschränkungen in der Kirche.
Deshalb wird, wie an Weihnachten, die Mitfeier der 11:15 Uhr Messe am 27.12. nur mit einer Sitzplatzreservierung möglich sein. Wir hoffen auf Verständnis, dass nach heutigem Stand bereits alle verfügbaren Plätze belegt sind. Auch wenn wir ahnen, dass in Nicht-Corona-Zeiten die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen wäre, so zeigt doch auch die aktuelle Belegung die hohe Wertschätzung der Gemeinde für Herrn Swertz.

Herr Swertz wird eine Lücke hinterlassen. Doch ist der Kirchenvorstand froh, dass es gelungen ist, die Küsterstelle nahtlos nachbesetzen zu können.

Für alle, die Herrn Swertz einen persönlichen Gruß mit auf den Weg geben wollen, gibt es die Möglichkeit, dass auf besondere Art und Weise schriftlich zu tun. Die Hinweise folgen!

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