Trauer um Pfarrer em. Dr. Ferdinand Schumacher

Am Sonntag, 10.01., verstarb unser geschätzter emeritierter Pfarrer Dr. Ferdinand Schumacher kurz vor Vollendung seines 79. Geburtstags.

1988 ging er als Pfarrer nach St. Theresia und hat dort bis zu seinem Tod gelebt und gewirkt. Neben seiner Verantwortung für die Predigtausbildung, für die Akademie Franz-Hitze-Haus, in der Kunstkommission, als Stadtdechant, nichtresidierender Domkapitular u.v.m. hat sein Herz doch stets für die Menschen der Gemeinde und für die Kirche St. Theresia geschlagen.

Als engagierter Seelsorger hat er wertvolle Impulse geistlicher, baulicher und struktureller Art für eine lebendige Gemeinde gesetzt. Die Botschaft des Evangeliums hat er in seinen Predigten in die aktuelle Lebenswelt übersetzt. Diese wirkten als Zuspruch aber auch als Aufforderung zum christlichen Handeln im Alltag.

Ihm gelang es immer wieder, Ehrenamt zu fördern: durch Zumuten und Vertrauen, Zuhören und Rat geben sowie durch sein Engagement und seine Begeisterungsfähigkeit. Sein Ziel war eine sich selbst organisierende Gemeinde. Er war offen für den Dialog mit Anders- oder Nichtgläubigen. In Konflikten bewies er Besonnenheit und Ruhe. Jede Art von unangemessener Repräsentation war ihm fremd. Seine Leidenschaft für Literatur, Musik, Kunst, Natur und Reisen teilte er gern mit anderen.

Mit Dankbarkeit schauen wir auf sein Wirken und Verkündigen. Worauf er gehofft hat und was ihm und denen, die Christus lieben, verheißen ist, werde ihm zuteil!

 

Am Freitag, 15.01., ist den Gemeindemitgliedern Gelegenheit gegeben, in persönlicher Weise sich von Pfarrer Schumacher zu verabschieden: Zwischen 10:00 h und 19:00 h wird er in der St. Theresia-Kirche im Sarg aufgebahrt sein. Ein Kondolenzbuch wird ausliegen. 

Am Samstag, 16.01., wird um 14:00 h das Requiem für Ferdinand Schumacher im Dom zu Münster gefeiert. 
Die Beisetzung erfolgt aufgrund der aktuellen Lage im Familienkreis. Die Grablege wird auf dem Zentralfriedhof sein bei den Priestergräbern der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser. 
Wer das Requiem im Dom mitfeiern möchte, ist gebeten sich unter www.paulusdom.de anzumelden.
Der Gottesdienst wird auch im Livestream auf www.kirche-und-leben.de übertragen.

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