St. Theresia erstrahlt in neuem Glanz

Festliche Wiedereröffnung

In der Kirche St. Theresia auf der Sentruper Höhe wurde am Sonntag (23.08.) unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Ein ganzes Bündel von Renovierungsmaßnahmen wurde in den vergangenen Monaten in der 1956 von Werner Schröter gebauten und in den Neunzigern von Dieter Georg Baumewerd grundlegend umgestalteten Kirche durchgeführt. Die Gottesdienste fanden zwischenzeitlich in der nahen Klinikenkirche statt.

Wände und Decke sind saniert und frisch gestrichen. Das große Wandbild des Stuttgarter Künstlers Ben Willikens aus dem Jahre 1999 konnte unter dessen Anweisung von seinen Assistenten, die schon bei der Entstehung mit dabei waren, behutsam gereinigt und überarbeitet werden. Nun erstrahlt alles in neuem Glanz.

In seiner Ansprache nahm Professor Sternberg die Gemeinde und Gäste mit auf eine Zeitreise und ließ den Altar aus herausgehobener und für die Gemeinde unerreichbare Position in die Mitte der Gemeinde rücken. Seit 1995 steht der Altar von Erwin Heerich im Zentrum des Kirchenraumes als Tisch des Wortes und des Brotes. 1999 bekam der Chorraum mit dem Wandbild des Künstlers Ben Willikens eine neue Dimension. „Das Wandbild erweitert und öffnet den Raum in eine unbestimmbare Ferne in einer Folge von Räumen…in denen sich alles zu einem letzten verheißungsvollen Licht öffnet“. Die Gemeinde dankte dem langjährigen Pfarrer Dr. Schumacher, der von 1989 an diesen Umgestaltungsprozess ganz wesentlich mitgestaltet hat, mit langem Applaus.

Yanti Stroetmann, stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser dankte zum Abschluss des Gottesdienstes allen Beteiligten in der Gemeinde, in der Pfarrei und im Bistum. Sie betonte, wie wichtig eine offene einladende Kirche für eine Gemeinde ist, aber auch wie wichtig ein Seelsorger und eine lebendige engagierte Gemeinde für die Kirche sind. Dann kann man mit starken Wurzeln größer denken und sich auf den Weg machen.

Pater Dr. Rainer Autsch SAC zelebrierte den Festgottesdienst. Musikalisch begleitete nach langer Zeit wieder die Combo der Gemeinde zusammen mit dem Organisten Markus Schröder, Prof. Rademacher spielte Orgel, Gerd Radeke ließ seine helle Silbertrompete strahlen. Die Freude über den wiedergewonnenen Raum war den Mitgliedern der Gemeinde noch bei dem anschließenden Empfang auf dem Kirchplatz anzumerken.

Zurück