Personalveränderungen in Liebfrauen-Überwasser

Verabschiedung Martin Swertz

Was für viele mit St. Michael Vertraute nur schwer vorstellbar ist, entspricht doch den Tatsachen: Martin Swertz wird nach 20 Jahren als Küster und Hausmeister u.a. in Gievenbeck im Januar 2021 aus dem Dienst unserer Pfarrei ausscheiden und eine neue Aufgabe im Bistumsdienst antreten.

In seinem unermüdlichen Einsatz war er nicht nur in der Kirche, sondern auch im Pfarrzentrum St. Michael und bei gemeindlichen Aktivitäten gefühlt rund um die Uhr zur Stelle, um alles so vor- und nachzubereiten, dass Gäste, Engagierte, BeterInnen und Hauptamtliche sich ganz auf die Feier der Gottesdienste und die Durchführung der Veranstaltung konzentrieren konnten. Die Kunde dieser Verlässlichkeit und dieses Engagements ist bis an den Domplatz gedrungen, wo Herr Swertz künftig in der Fahrbereitschaft und zur Unterstützung der gottesdienstlichen Feiern für Weihbischof Stefan Zekorn im Einsatz sein wird. Herrn Swertz und unserem Regionalbischof sei dies gegönnt, auch wenn es für uns heißt, ihn schweren Herzens ziehen lassen zu müssen.

Am Sonntag, 27.12., soll dies offiziell in der 11:15 Uhr Messe erfolgen. Angemessen wäre zudem ein großer Gemeindeempfang, doch lassen dies die aktuellen Coronaschutz-Vorgaben nicht zu. Ebenso gelten auch weiterhin die Platzbeschränkungen in der Kirche.
Deshalb wird, wie an Weihnachten, die Mitfeier der 11:15 Uhr Messe am 27.12. nur mit einer Sitzplatzreservierung möglich sein. Wir hoffen auf Verständnis, dass nach heutigem Stand bereits alle verfügbaren Plätze belegt sind. Auch wenn wir ahnen, dass in Nicht-Corona-Zeiten die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen wäre, so zeigt doch auch die aktuelle Belegung die hohe Wertschätzung der Gemeinde für Herrn Swertz.

Herr Swertz wird eine Lücke hinterlassen. Doch ist der Kirchenvorstand froh, dass es gelungen ist, die Küsterstelle nahtlos nachbesetzen zu können.

Für alle, die Herrn Swertz einen persönlichen Gruß mit auf den Weg geben wollen, gibt es die Möglichkeit, dass auf besondere Art und Weise schriftlich zu tun. Die Hinweise folgen!

Verabschiedung von Küster Martin Swertz

Nach 20 Jahren Dienst in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser wurde am vergangenen Sonntag unser Küster Martin Swertz verabschiedet. Am Gottesdienst in der Kirche St. Michael konnten die Mitglieder der Pfarrei, wie an allen anderen Tagen im Weihnachtsfestkreis, nur mit Voranmeldung teilnehmen. Coronaconform wurde Herr Swertz so in einem feierlichen Gottesdienst, der von Ruth Lüttmann, Orgel und Witold Grohs, Saxophon sowie durch Gesang des Pfarrers André Sühling musikalisch gestaltet war, herzlich verabschiedet. Damit sich möglichst viele Pfarreimitglieder auf unkomplizierte Art und Weise beteiligen konnten, initiierte der Pfarreiausschuss Öffentlichkeit um Mareike Babel eine Postkartenaktion. Die Box mit den Rückläufern wurde am Ende des Gottesdienstes an den scheidenden Küster überreicht.

 

Kleinste Abordnungen überbrachten großen Dank und beste Wünsche für den Stellenwechsel mit. Im Danksagungsteil des Gottesdienstes eröffnete Dr. Johannes Norpoth für den Kirchenvorstand die Dankesworte: „Herr Swertz habe sich die Menschen und Gruppen zuerst in der Gemeinde St. Michael, in späteren Jahren in der Pfarrei Liebfrauen, nach und nach vertraut gemacht und so ein großes Netzwerk rundum Kirche und Pfarrheim geschaffen.“ Die Jugendgruppen wie der Pfadfinderstamm und die Messdienergemeinschaft zeigten ihre jeweilige Verbundenheit und Dankbarkeit in den so einfachen wie aussagekräftigen Worten: „Wir wollen Martin zurück.“

Auch der ehemalige Pfarrer Dr. Johannes Dierkes gehörte zu den Mitfeiernden und ließ den Weg von der Bewerbung in 2009 bis zum heutigen Stellenwechsel Revue passieren. Er dankte von Herzen für den leidenschaftlichen Einsatz in all den Jahren, die Räume so herzurichten, dass vielen Menschen ein leichter Zugang zu Gott und einem unbeschwerten Miteinander nichts im Wege stand.

Pfarrer André Sühling überreichte dem Küster, der in den Zwischenzeiten auch in den Kirchen Liebfrauen-Überwasser und St. Sebastian, Nienberge Dienst getan hatte, einen extra für ihn in Auftrag gegebenen Kerzenständer aus Steinen seiner drei Kirchen. Aus einer Sandsteinrosette, zwei Ziegeln und einem Sandsteinsockel entstand so ein Erinnerungsstück besonderer Art.

Herr Swertz selbst erwiderte den herzlichen Dank in seiner Abschiedsrede mit den Worten: „Die Menschen in St. Michael sind mir zu einer zweiten Familie geworden.“ Das war ein trotz aller aktuell widrigen Umstände, die uns alle treffen, ein gelungener, würdiger und rundherum schöner Abschluss der Weihnachtstage mit dem Fest der Heiligen Familie – in mehrfacher Hinsicht. Herr Swertz wechselt in die Dienste von Weihbischof Zekorn als Fahrer und Sakristan.

 

 

Die folgenden Bilder, geben nur einen kleinen Eindruck des Gottesdienstes wieder, der mit "standing ovations" nach gut eineinhalb Stunden endete.

Ehemalige Leitung der Kita St. Sebastian in Nienberge verlässt nach 31 Jahren die Kita

Am 01.04.1989 begann Elisabeth von Olleschik-Elbheim als päd. Mitarbeiterin der Kita St. Sebastian (Nienberge) ihren Dienst, damals noch in der Pfarrgemeinde St. Sebastian in Nienberge. Seit nun 31 Jahren, davon 29 Jahren als Kitaleitung, beweist Frau von Olleschik-Elbheim Einsatz, Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und Freude an ihrer Arbeit.

Wenn Sie sich nun beruflich noch einmal neu orientiert, liegen Jahre hinter ihr, die durch viele Veränderungen geprägt waren: Fusionierung zur Pfarrei Liebfrauen-Überwasser - Zusammenarbeit in einem Verbund von Kitas und nicht zuletzt auch die vielen Veränderungen, die das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) mit sich gebracht hat.

Für ihren Dienst und ihr Engagement in unserer Pfarrei sagen wir Frau von Olleschik-Elbheim recht herzlich Dank und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Im Namen der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser Doris Hoeter, Verbundleitung

 

Neue Seelsorgerin in Liebfrauen-Überwasser

Ich heiße LINA PAULA BELO, geboren bin ich 1965 in Portugal, in dem Wallfahrtsort Fátima, wo ich auch die ersten drei Lebensjahre gelebt habe.

Zusammen mit den Eltern sind wir in den 60-Jahren nach Deutschland als „Gastarbeiter-Familie“, nach Königstein im Taunus, in der Nähe von Frankfurt a.M. gezogen, wo wir bis in die 80ziger gewohnt haben. Mit dem Wunsch der Eltern zurück in die Heimat zu gehen, sind wir alle 1983 nach Portugal zurückgekehrt. Dort habe ich die Schule beendet und Wirtschaft und Verwaltung gelernt, mit Schwerpunkt in Buchhaltung und Steuerwesen. Außerdem ein Studium und Ausbildung für Porzellan-Design gemacht. Gleichzeitig habe ich im Elterlichen Gastronomie-Betrieb mitgearbeitet. Im Anschluss an die Ausbildungen habe ich in Fátima in dem deutschsprachigen Pilger-Management des Wallfahrtsortes und mit den Steyler Missionaren von 1989 bis 1995 gearbeitet.

Dem Wunsch in die „Zweite“ oder vielleicht doch die „Erste“ Heimat zurück zu kommen, bin ich 1995 gefolgt, mit meinem Mann zusammen und nach Münster gezogen. Seitdem leben wir hier mit unseren beiden Söhnen, Miguel-Ângelo und Leandro.

In Münster habe ich einige Zeit als Pastorale Mitarbeiterin in der Muttersprachlichen Gemeinde für die Portugiesen und von 1997 bis 2002 in der Ausbildung zur Pastoralassistentin in der Pfarrgemeinde St. Josef-Kinderhaus/Münster mitgewirkt. Mit der Beauftragung als Pastoralreferentin war ich 13 Jahre in der Pfarrgemeinde Herz-Jesu u. St. Elisabeth in Münster, später fusionierte Pfarrei Sankt Mauritz. Hier hatte ich meine Tätigkeitsschwerpunkte unter anderem in der Kinder- und Familienpastoral, in der Frauenpastoral, in der Katechese und in der Schulseelsorge.

Parallel habe ich 2007 mit der psychologisch-beraterischen Qualifizierung zur Ehe- Familien- und Lebensberaterin (EFL im Bistum) einen weiteren Schwerpunkt dazugewonnen; und wo ich seitdem mit einem Stundenkontingent von 25% in der EFL-Beratungsstelle in Ahlen eingesetzt bin.

Im Mai 2015 bin ich von der Gemeindearbeit – zur Krankenhausseelsorge gewechselt. Hier war ich in Telgte bis jetzt, November 2020 in der Reha-Klinik Maria Frieden und im St.Rochus-Hospital, der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass in meinem Leben und somit auch in diesen 24 Jahren des Dienstes im Bistum Münster der Glaube an Jesus Christus das Tragende; sowie die Zuversicht und Freude in der Sorge um den Nächsten; und das dazu beitragen an dem „Heil des Menschen“; wie auch in der Verkündigung der Botschaft Christi, Inhalt und Erfüllung meiner selbst mit ist.

Nun freue ich mich hier in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser, im Stellenumfang einer halben Stelle als Seelsorgerin mitzuarbeiten und somit den Menschen, die mir anvertraut werden ein klein wenig Freude, Zuversicht und Gottes Liebe, nahe zu bringen.

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