Auf den Spuren der Liebe von Gievenbeck nach Billerbeck

Bei bestem Wanderwetter fand am Sonntag, dem 26. Mai, die diesjährige Wallfahrt der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser nach Billerbeck statt. Eingeladen hatte der Pfarreiausschuss Liturgie und Musik, die Leitung hatte Diakon Thomas Mayr.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus allen Gemeindeteilen der Pfarrei, zwei Gastpilger aus Greven stießen auch dazu. „Pilgern ist Beten mit den Füßen, aber dieses Mal war es Beten mit allen Sinnen“, so das begeisterte Resümme eines Teilnehmers nach einer Wanderung durch Berg und Tal mit viel Wald, üppigem Grün und vielstimmigem Vogelgezwitscher. Andere freuten sich an den ausgesuchten Liedern und Texten, die sich anhand des berühmten Gedichts „Es ist, was es ist“ von Erich Fried um das Thema „Gottes Liebe“ drehten. Wieder andere genossen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, die meditative Stimmung beim Wandern und eine Gemeinschaft, in der jeder für jeden da war.

In Billerbeck war das Ziel zunächst die Liudger-Kapelle im Dom, bevor sich die – nun um Fahrradpilger und weitere angereiste Pfarreimitglieder gewachsene – Gemeinde zum Abschlussgottesdienst in der Johanniskirche einfand. Am diesjährigen Wallfahrtsmotto „Herr, wohin sollen wir gehen“ wurde deutlich, dass Jesus schon vor seinem Tod am eigenen Leib die Erfahrung gemacht hat, von zahlreichen Anhängern verlassen zu werden.

Für die Veranstalter ist beschlossene Sache, dass diese besondere Form, Gott in Gemeinschaft zu „erwandern“, im nächsten Jahr mit noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern fortgesetzt werden soll. Denn wer einmal dabei war, kommt wieder, daran besteht kein Zweifel.

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